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#2 ExperimentierGoere: (M)ein Tag mit Lars Amend

Es ist Samstag im Januar, noch nicht einmal einer mit besonders gutem Wetter, aber das ist eigentlich auch ziemlich egal. Die nächsten Stunden werde ich mit einigen anderen in einem wirklich gemütlich und einladend wirkenden Berliner Loft verbringen. Schon der Empfang an der Tür konnte durch ungezwungen wirkende Herzlichkeit glänzen. Immerhin durch den Gastgeber selbst. Gastgeber? Coach! Coach? Lifestylecoach. Oder auch schlicht Lars. Lars Amend. Denn hier bin ich und habe vor, die nächsten Stunden soviel wie nur möglich für mich und mein künftiges Leben mitzunehmen.

Ende letzten Jahres hatte ich bereits am Meet&Greet teilnehmen dürfen und Blut geleckt. Gemeinsam mit einer Teilnehmerin haben wir uns – relativ spontan – entschlossen, das neue Jahr mit dem Motivationsseminar „Mein neues Leben“ zu beginnen.

Und da wären wir. Nach und nach komplettiert sich der Teilnehmerkreis und der Raum füllt sich mit Gesichtern, vor allem aber auch mit Hoffnungen und Erwartungen an das, was die kommenden Stunden bringen werden. Aber noch hab ich Euch vorenthalten, was mich eigentlich hertreibt. Weiß ich das denn so genau? Und möchte ich das jetzt so einfach ins Internet schreiben? Ach, was soll’s ich hab es ja schon einmal zugegeben und es spricht nichts dagegen, es wieder zu tun. Schließlich bin ich ein Mensch und als solcher eben nun einmal nicht perfekt. Sieh an, sieh an. Allem voran ist es meine Redeangst, die mich angestiftet hat, mich wieder einmal meinen Dämonen zu stellen. Seit der Hypnose ist diese zwar bereits um Längen besser, aber wer weiß, vielleicht kann die eine oder andere Unsicherheit ja auch noch ausgemerzt werden. Irgendwie ist man doch nie zufrieden, oder?

Schon zu Beginn ist die erste Lektion zusammengefasst: Was vorstellbar ist, ist auch machbar. Ganz zentral sind in Lars Seminar die drei Fragen:

  1. Was will ich?
  2. Was hindert mich?
  3. Was bin ich bereit dafür zu tun?

IMG_2195Das klingt einerseits schon einleuchtend, andererseits aber auch recht simpel. Aber es ist eben auch genau so: simpel! Und dass sich diese drei Fragen anscheinend auf alle Lebensbereiche anwenden lassen, davon können wir uns in den folgenden Stunden überzeugen. So unterschiedlich wie wir Teilnehmer, ist eben auch die Bandbreite der Themen, die uns beschäftigen und die jeder einzelne von uns mit ins Seminar gebracht hat. Ob wir zu diesem Zeitpunkt eine vorhandene und geplante Struktur über den Haufen werfen oder die Seminare immer so offen gehalten sind, kann ich nur schwer beurteilen – immerhin ist es ja mein erstes (aber vielleicht auch nicht mein letztes) Seminar von Lars, das ich besuche. Aber in der herzlichen und vertrauensvollen Atmosphäre, die entsteht, öffnen sich nach und nach immer mehr Teilnehmer und legen offen, was sie hertreibt. An diesem Termin gibt es zumindest die eigentlich auf dem Programm stehenden Einzelgespräche nicht. Selbst ich bin irgendwann bereit, vor der Gruppe zu sprechen. Was mich und mein Problem angeht, … erinnert sich jemand an den Newsletter „Niemand interessiert sich für Dich“? Also möglicherweise sprechen Lars und ich darüber, diese U-Bahnfahrt vielleicht irgendwann einmal gemeinsam zu machen…

Nach einem gemeinsamen Abendessen als Abrundung eines interessanten aber auch intensiven Seminartages kehre ich irgendwie euphorisch nach Hause – was es tatsächlich in mir bewirkt hat, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen müssen.

Doch schon am nächsten Tag finde ich eine kurze Mail vom Coach im Postfach mit einer ganz zauberhaft-motivierenden Bemerkung, die mir in diesem Moment ein breites Lächeln ins Gesicht zaubert und in Zukunft das ein oder andere Mal herhalten muss, mir Kraft zu geben, wenn’s mal brenzlig wird.

Magic Monday“ – Das aktuelle Buch von Lars Amend

Empfehlen möchte ich Euch auch die Anmeldung bei seinem „Magic Monday“-Newsletter – der Euch ab sofort montags motivierter in die neue Woche starten lassen wird.


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#1 ExperimentierGoere: Mit Hypnose kleine Schwachstellen ausbügeln…

Aufgeregt stehe ich vor dem Ladenlokal von Kiez Hypnose Berlin. Die Anfrage ist schon ein kleines Weilchen her. Auf die Terminfindung folgten ein Telefonat und ausgefüllte Formulare aber nun steh ich hier. Unsicher. Ängstlich dem gegenüber, was da wohl gleich passieren wird, während ich den Rucksack mit meinen Erwartungen fest geschultert mitgebracht habe. Um mich davon zu überzeugen, dass es wirklich keine sonderlich gute Idee wäre, jetzt einfach umzudrehen, rufe ich mir ins Gedächtnis, was der Grund ist, warum ich die Schwelle zum Lokal gleich tatsächlich übertreten sollte… Euch kann ich es ja verraten: Seit Jahren kämpfe ich immer wieder mal mehr, mal weniger mit meiner „Redeangst“. Fast jeder der mich kennt wird jetzt wohl einen Lachanfall kaum unterdrücken können, aber es sei Euch gegönnt.

An irgendeinem Punkt in meiner „Schulkarriere“ wurde etwas ganz plötzlich zu einem Problem. Tatsächlich war ich bis dahin sogar Teil des Schulchors. Doch fortan stellte das Vortragen von Gedichten, eine ungeahnte Folter dar. Den Text zu lernen war kein Problem, es lag rein am Vortragen. Doch schon, wenn ich aufgerufen wurde, mochte ich nichts sagen. Bis heute weiß ich nicht, warum das so ist und was mir die vorherige Freiheit dafür genommen hat. Allerdings hat mich das Ganze auch über meine Schulzeit hinaus begleitet und konnte selbst im Studium durch positives Feedback auf Vorträge nicht wie bei einem Pawlow’schen Reflex wegtrainiert werden. Eigentlich war ich ja bislang auch der Meinung, dass das auch gar nicht jeder können muss. Wozu auch? Nun ist es aber so, dass es mich auch beruflich immer wieder damit erwischt und ich? Ich möchte weder mein Leben, noch mein berufliches Leben weiterhin davon bestimmen lassen. Ja, ich bin genervt. Genervt von mir und dieser Schwäche. Folglich habe ich beschlossen, das endlich anzugehen. Bei meiner Recherche stieß ich darauf, dass Hypnose gute Erfolge verspricht und nun steh ich hier und traue mich kaum, die letzten wenigen Schritte zu machen.

Drinnen wartet Bernhard. Im Vorfeld haben wir bereits telefoniert und es galt einen recht umfangreichen Fragebogen auszufüllen. Dennoch gibt es zunächst ein Gespräch währenddessen ich an meinem Tee nippe. Die Information, die für mich in diesem Moment am wichtigsten ist: Unter Hypnose besteht keine Gefahr Dinge gegen den eigenen Willen zu tun. Dazu erklärt er mir eine Klopftechnik, die ich in Zukunft zu Hilfe nehmen kann. Bevor es dann tatsächlich an die Hypnose an sich geht, schauen wir noch, ob und wie leicht ich mich dafür überhaupt eigne. Anschließend darf ich mir aus den ganzen Entspannungsmöbeln eines aussuchen – ganz langweilig nehme ich eine Liege. Ok, ich gebe zu – ich bin nicht ohne jeden Zweifel, als es dann aber losgeht und ich tatsächlich spüren kann, wie dieser fantastische Hypnosezustand von mir Besitz nimmt, ist es ohnehin zu spät. Mein Zeitgefühl habe ich ebenso bereits verloren. Auch nach der Hypnose nimmt sich Bernhard noch Zeit und erklärt mir einiges und ich trinke den Rest von meinem Tee. Bemerkenswerter Weise fühle ich mich erstaunlich entspannt und gleichzeitig auch beschwingt. Ein wirklich angenehmes Gefühl. Zum zweiten Termin gehe ich schon viel entspannter und vor allem angstfrei. Und was soll ich sagen? Kurze Zeit später halte ich einen Vortrag. Ja, ich bin aufgeregt. Sagen wir, ich hab etwas Lampenfieber – aber Angst? Nein, so würde ich das nicht (mehr) nennen. Freue ich mich darauf? Nein, aber aus meiner Achillesferse ist nur noch eine klitzekleine Schwäche geworden, die sich gut händeln lässt und ich hoffe, das bleibt auch so. Und wenn ich das noch optimieren möchte, dann weiß ich ja, an wen ich mich womöglich noch mal wenden könnte…

Mein Termin liegt schon eine ganze Weile zurück, aber ich hab eine Weile gebraucht mich zu diesem Beitrag zu motivieren…


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#Herzenstage: Der Countdown läuft

Juchu, nächstes Wochenende (das sind nur noch hibbelige 6 Tage!) ist es endlich so weit: Herzenstage, yay! Wie schon im letzten Jahr haben sich Carlsen, Impress, Piper, Ullstein und Forever by Ullstein zusammengeschlossen und sogar noch zur Verstärkung ein paar weitere Verlage ins Boot geholt um diesmal das Valentinstagswochenende in ein digital-romantisches Happening zu verwandeln! Das genaue Programm findet Ihr am Freitag (12.2.) auf der Website der Herzenstage.

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Schon im letzten Jahr war die Aktion ganz wunderbar (nicht ohne Grund bekam sie den Virenschleuderpreis auf der Frankfurter Buchmesse!) und ich bin sicher, dass sich das großartige Team der Herzenstage auch für das kommende Wochenende wieder zahlreiche fantastische Aktionen auf allen Kanälen ausgedacht hat. Läuten gehört hab ich was von Live-Chats mit AutorInnen, Leseproben, Gewinnspiele, Q&As auf Twitter, Blicke hinter die Kulissen und sicher noch vieles mehr. Um nichts zu verpassen, hilft es sicher den Herzenstagen auf Twitter, Instagram und Facebook zu folgen. 😉

Also, ich werde mir das auf keinen Fall entgehen lassen und ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam verdammt zauberhafte Herzenstage verbringen! Damit das mit der Interaktion auch gelingt, immer schön daran denken, den Hashtag #Herzenstage zu nutzen. Und ich gebe zu, ein bisschen keimt in mir ja auch ein Funken Hoffnung, dass es auch eine lange Lesenacht geben wird.

Irgendwie muss ich ja hier auch wieder Herrin der Bücherlage werden. *hust* Im Rahmen der Herzenstage habe ich mich nämlich über meine aller, aller erste Überraschungspost freuen dürfen. *OMG*

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Während ich mich für das liebe- und übervolle Paket gern bei allen beteiligten Verlagen: Carlsen, Impress, Piper, Ullstein, Forever by Ullstein, EDEL:eBooks und Lyx Egmont bedanken möchte, an dieser Stelle auch eine Entschuldigung an die Nachbarn unter mir. Nein, das war kein Erdbeben am Mittwoch, sondern nur ein paar nicht ganz so zaghafte Freudensprünge. Kein Grund zur Beunruhigung!


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#2 Challenges 2016

So, am Ende des Monats ist es dann mal an der Zeit einen kleinen Blick in die Challenges-Statistik zu werfen

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Ob ich es geschafft hab? Ein wenig Geduld, wenn ich bitten darf. Angemeldet habe ich ein Abbauziel von 2 Büchern, was wiederum bedeutet mit dem Kauf des Taschenbuches muss ich mindestens 3 Bücher pro Monat lesen. Nach etwa den ersten 3 Wochen im Januar hatte ich mein Ziel locker erreicht. Wenn, ja wenn da nicht überraschend noch eine hübsch-glitzernde Weihnachtsüberraschung der lieben Katha eingetrudelt wäre. (Daaankeschööön!) So packte ich mit Spannung und riesiger Freude aus und prompt war das Abbauziel wieder bei null angelangt. Glücklicherweise konnte ich aber noch 2 Bücher beenden, so dass ich immerhin das Ziel noch – wenn auch knapp – erreicht hab.

Also Abbauziel erreicht, aber was ist mit der Zusatzaufgabe? Ok, hier mein Geständnis: Nein, die hab ich nicht geschafft. Aufgabe war es nicht mehr Bücher zu erhalten, das habe ich um exakt 1 Buch verfehlt.

Auf die Februar-Aufgabe habe ich bereits einen Blick geworfen und bin fast aus den Schuhen gekippt: Buchkauffrei. Na das kann ja was werden…

Die Regeln und die Monatsaufgaben findet Ihr noch einmal hier.

 

© Papiergeflüster

© Papiergeflüster

Hier ist es bislang bei vorsichtigen Recherchen im SuB geblieben, aber zumindest ein paar Fünde, kann ich Euch ja hier mal zeigen:IMG_1706

Was die Golden Backlist Challenge ist? Hier findet Ihr alles darüber.

 

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Wenigstens hier gibt es einen Erfolg zu vermelden. Für die Aktion habe ich zugeschlagen und dieses Taschenbuch erworben:

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Kaufgründe:

Das Buch ist im Februar die Lektüre für den Buchclub „Our Shared Shelf“ von Emma Watson auf Goodreads und bei mir hat da einfach die Neugierde gesiegt.

Kurzbeschreibung:

Patti Smith und Robert Mappelthorpe lernten sich schon sehr jung in New York nicht nur kennen, sondern auch lieben und schworen sich Künstler zu werden.

Ansonsten werde ich mich schlicht überraschen lassen.

Alle Regeln zu der Aktion könnt Ihr hier noch mal nachlesen.

 

 

 

 

 

 


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#1 Challenges 2016

Grundsätzlich lese ich gerne frei und ohne „To-be-read“-Listen. Meist ist ja dann doch das ein oder andere geliehene Buch dabei, bei dem die Abgabefrist unweigerlich näher rückt. Dennoch hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen, auch mal an einer Challenge teilzunehmen. Nun ja – schlussendlich sind es jetzt 3 oder vielmehr 2 und eine Aktion geworden:

 

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SuB Abbau Extrem Challenge

Ursprünglich von Crini und Tascha ins Leben gerufen, wird diese nun von Anja und Bröselchen fortgeführt. Da mein SuB schon eine ziemliche Höhe angenommen hat, dachte ich, es kann nicht schaden, hier mal ein wenig mitzumischen.

Gerechnet wird: Gelesene Bücher – Erhaltene Bücher

Neben dem Erreichen des selbst gesetzten Abbauziels mit dem man sich angemeldet hat (bei mir magere zwei Bücher pro Monat), gibt es zusätzlich mal mehr, mal weniger kniffelige Monatsaufgaben. Damit kann man sich 2016 doch schon mal ganz gut vertreiben. Wer es ganz genau wissen will, findet die Regeln hier.

Bin super gespannt, wie oft ich das Ziel wohl erreichen werde und ob es mir überhaupt mal gelingen wird, eine der Monatsaufgaben zu erfüllen.

 

© Papiergeflüster

© Papiergeflüster

#GoldenBacklist Challenge 2016

Auf Twitter stolperte ich über die #GoldenBacklist Challenge 2016. Inspiriert von Diana Menschig fand die Challenge Ihr Zuhause bei Papiergeflüster.

Die Aufgabe hier ist denkbar einfach: Ziel ist es, ein Buch zu lesen, dass vor mindestens 5 Jahren erschienen ist und darüber zu schreiben.

Die Beiträge werden in einem Storify gesammelt und die Challenge endet am 24. Dezember 2016.

Erste Recherchen in meinem Regal haben schon mögliche Kandidaten zu Tage gefördert, aber noch keine Entscheidung gebracht.

 

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Aktion Jahr des Taschenbuches 2016

Wie es der Name ja bereits sagt, soll das keine Challenge sein, sondern eine Aktion. Mit dieser wollen Ramona und Petzi ein symbolisches Zeichen für die Liebe zum Taschenbuch setzen und die Aufmerksamkeit für Taschenbücher erhöhen.

Pro Monat soll ein Taschenbuch erworben und darüber geschrieben werden. Auf Twitter lässt sich das ganze mit #jdtb16 verfolgen.

Die Aktion läuft das gesamte Jahr 2016 und ob man sich jeweils für eine Neuerscheinung, ein älteres Buch oder gar für ein Englisches Paperback entscheidet ist dabei allerdings egal. Auch hier wird es zwischendurch immer mal wieder Zusatzaufgaben geben. Hervorzuheben ist noch, dass es keine Rezensionspflicht gibt, aber die genauen Regeln findet Ihr hier.

 

 

 

 


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#5 Kehrwoche – Lange Nacht der aufgeschobenen Bücher

Traditionell endet die Kehrwoche mit einer Lesenacht und dieses Mal dreht sich alles um die aufgeschobenen Bücher. Zumindest bei mir werden es die beiden abgebrochenen wohl nicht auf mein Programm für diesen Abend schaffen. Es fand sich unter Euch einfach kein Fürsprecher für „Bittersweet“ und „Love Letters to the Dead“. Stattdessen habe ich mich für diese kleine Auswahl meiner aufgeschobenen Bücher entschieden:

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Tatsächlich bin ich recht gespannt, ob und wie es mir gelingt „Häppchen“ zu lesen um mich für eins von ihnen zu entscheiden.

In diesem Beitrag möchte ich auch die Fragen von Herzpotenzial zur Langen Nacht der aufgeschobenen Bücher (#LndaB) festhalten und werde sie dann im Laufe des Abends immer wieder updaten.

19.00 Uhr: Mit welchem Buch startet ihr in den Abend und warum?

Starten werde ich mit „Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen“ von Susan Juby. Von den drei ausgwählten Büchern wartet es, glaube ich, am längsten auf seine zweite Chance und die soll es heute ganz sicher bekommen.

20.00 Uhr: Wie steht es um das aktuelle Buch? Kann es euch fesseln oder greift ihr nun zu einem neuen? (2

Tatsächlich habe ich mich zu Beginn stark von den Beiträgen der anderen Teilnehmer der #LNdaB auf Twitter ablenken lassen, aber meine Neugier auf die Ereignisse um die drei Freunde hat letztlich dann doch gesiegt. Momentan möchte ich also lieber dabei bleiben, vorausgesetzt ich komme noch ein wenig besser in die Geschichte hinein. Die Chancen stehen also gut, dass es sich heute gegen die Konkurrenz behaupten kann.

21.00 Uhr: Blicken wir doch noch mal auf das letzte Jahr zurück: welches war das letzte Buch, dass ihr abbrechen musstet? Oder passiert euch so etwas einfach nicht?

Zuletzte habe ich „Bittersweet“ abgebrochen, weil es mir einfach nicht gelang einen Zugang zu der Geschichte bzw. der Protagonistin zu finden und nach fast 60 Seiten auch nicht abzusehen war, wohin das ganze führen wird. Grundsätzlich breche ich heute leichter ab, als früher. Wenn mich das Buch einfach nicht für sich gewinnen kann, dann lege ich es weg. Oft bekommt es aber zumindest eine zweite Chance.

22.00 Uhr: Es wird langsam spät. Bei uns setzt jetzt das traditionelle Müdigkeitstief ein. Deshalb unsere Aufgabe: Zeigt uns eure Verpflegung! Wir möchten ein Foto von euren Wachmachern in der Lesenacht sehen. Ob Schokolade, Wein, Kaffee, Tee oder Chips – wir sind gespannt auf eure Bilder! 

Ehrlich gesagt hab ich meine Verpflegung, vor allem meine Süßigkeiten schon verputzt. Aber hey, immerhin habe ich die Zuckerstangen noch mit auf dem Foto vom Lesestoff gezeigt. Gerade ringe ich mit mir, ob ich tatsächlich noch einmal Tee aufsetze oder das Risiko eingehe und den Leseplatz gegen das Bett eintausche um dort weiter zu schmökern.

23.00 Uhr: Jetzt mal Hand aufs Herz: Wenn ihr euch eure aufgeschobenen Bücher so anseht, erkennt ihr da Gemeinsamkeiten?

So richtig kann man das nicht sagen, denke ich. Schon allein, dass ich die aufgeschobenen Fantasybücher gar nicht erst mit in die Auswahl für die heutige Lesenacht genommen habe, zeigt wie sehr allein die Entscheidung für oder gegen ein Genre und damit auch ein Buch von der Stimmung beeinflusst wird.

Vielen Dank möchte ich an dieser Stelle noch den Mädels von Herzpotenzial sagen – sowohl für die Organisation der Langen Nacht der aufgeschobenen Bücher als auch für die wirklich tolle Kehrwoche!


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#4 Kehrwoche – Leuchtende Lesehighlights 2015

Heute sind die buchigen Highlights des vergangenen Jahres dran. Und auch wenn ich wirklich nur wenige Bücher abgebrochen habe, muss ich sagen, dass die wirklichen Zuckerstücke auch nicht üppig gesät waren. Dennoch gab es sie.

IMG_7529Den Anfang machte „Die Falle“ von der entzückenden Melanie Raabe, die ja mit ihrem Debüt einen geradezu kometenhaften Aufstieg hingelegt hat. Zugegeben, ich greife nicht oft zu Krimis oder Thrillern und wenn dann schaue ich, dass ich sie besonders gut eintakte. Seitdem ich Melanie in Frankfurt getroffen hatte, wartete ich aber bereits auf das was da kommen sollte. In Leipzig dann versicherte sie mir, dass ich mir um die Eintaktung keine Sorgen machen müsse und so besorgte ich mir kurzer Hand das Buch beim Buchhändler meines Vertrauens. Dennoch fristete es einige Zeit ein Regaldasein und es brauchte eine Lesung in der Bristol Bar des Berliner Kempinskis, bis ich beherzt das Buch aus dem Regal zog. Diese Entscheidung war aus zweierlei Gründen genau so (und nicht anders) richtig. Zum einen hatte ich durch die Lesung einen Eindruck wie sich das ganze von der Autorin persönlich gesprochen anhören würde – was irgendwie total interessant war und zum anderen hatte ich mir in scheinbar weiser Voraussicht das Zeitfenster so gut gewählt, dass ich dem Verlangen nachgeben und das Buch quasi ohne es aus der Hand zu legen verschlingen konnte.

 

IMG_7776Ein anderes Buch, dass mir traumhaft glückliche Lesemomente beschert hat war „Ewig und eins“ von Adriana Popescu. Leider ronn es mir fast schon durch die Finger, so schnell fegte ich durch die Seiten – was durchaus an dem tollen lockeren Schreibstil lag. Bis heute bin ich allerdings noch immer unentschlossen ob ich mich nun #TeamJasper oder #TeamBen anschließen würde. Für mich war mein Frühjahr und dieses Buch schon eine ziemlich perfekte Kombination. Ohne viel Federlesen konnte ich in die Geschichte von Ella, Jasper und Ben eintauchen, mich voll und ganz auf die Figuren und ihr Abenteuer einlassen und das einzig wirklich traurige war, dass mir die Zeit mit den dreien einfach viel zu kurz erschien. Grundsätzlich aber hat mir „Ewig und eins“ einfach Lust auf mehr von Adrianas Büchern gemacht und in meinem SuB schlummert da sogar schon was – Vorfreude für 2016.

Was waren denn Eure Highlights aus 2015? Was hat Euch den Alltag komplett vergessen lassen, während Ihr die Nase zwischen den Buchseiten hattet? Gab es ein Herzensbuch, dass Ihr mir gern besonderes empfehlen wollt?