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Endlich online!

Read-Inn

2 Kommentare

Von einer Kollegin erst einmal darauf aufmerksam gemacht, blickte ich mit großer Neugierde und recht gespannt meinem ersten Read-Inn in der Buchhandlung Dantes Connection entgegen. Read-Inn, klingt doch schon nach einem perfekten Abend, oder? Am 31. Januar war es endlich soweit und bereits kurz vor acht schlüpfe ich durch die Ladentür um vorsichtig zu fragen, ob man bereits stöbern darf. So schaue ich schon einmal langsam durch die Regale und Tische, während die Buchhändlerinnen Snacks sowie Getränke bereit stellen und sogar ein paar Stühle hervorzaubern. Die Viertelstunde bis zur stillen Lesezeit vergeht rasant schnell und ich kann mich kaum entscheiden, welche Lektüre es denn sein soll. Das Konzept ist denkbar einfach und wird uns auch kurz erläutert. Ab 20 Uhr geht es los und die Gäste können nach Herzenslust durch die Regale stöbern um sich Lektüre auszusuchen. Eine perfekte Gelegenheit um mal beim Lesestoff zu experimentieren. Bei der Auswahl helfen beide auch gerne durch intensive Beratung weiter. Erlaubt ist aber auch, sich von daheim die aktuelle Lektüre mitzubringen und die Lesezeit damit zu verbringen. Bis um 21 Uhr ist dann Ruhe angesagt, denn es wird gelesen. Aber keine Panik, wer nun merkt er hat vielleicht nicht das richtige erwischt oder das Buch kann nicht fesseln, der kann selbstverständlich ein anderes zur Hand nehmen. Im Anschluss sind alle herzlich eingeladen sich über das Gelesene auszutauschen. Um halb zehn etwa soll dann der Abend enden.

Leider oder auch glücklicherweise, je nachdem wie man es betrachten will, ist die Menge der Gäste an diesem Abend recht überschaubar. Die Veranstaltung ist noch recht neu und findet erst zum zweiten Mal statt. Wahrscheinlich muss sie sich daher noch etablieren und womöglich auch etwas mehr herumsprechen (Kommt alle!). Für den Fall, dass ich nicht fündig würde, habe ich mir „Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney in die Tasche gesteckt und tatsächlich entscheide ich mich letztendlich auch dafür. Viel zu schnell klingelt dann auch der Kurzzeitwecker und reißt mich nach ungefähr 60 Seiten wieder aus der Geschichte. Aber auch die anderen Teilnehmerinnen haben interessante Bücher ausgewählt, mit dabei unter anderem „Mansfield Park“ von Jane Austen und „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara (für das ich mich beinahe auch entschieden hätte). Beide Bücher finden an diesem Abend ein neues Zuhause. Zwar habe ich den Abend mit meinem eigenen Buch verbracht, dennoch gehe auch ich selbstverständlich nicht mit leeren Händen nach Hause, denn am Ende hole ich mir noch einen Tip für ein Jugendbuch, das mir bislang weder off- noch online sonderlich häufig begegnet ist. Welches das ist? Das erfahrt Ihr sicher ganz bald hier.

Das nächste Read-Inn findet übrigens voraussichtlich am letzten Dienstag im März statt, man muss sich allerdings vorher anmelden. Aber auch sonst hat die Buchhandlung Dante Connection so einige interessante Veranstaltungen im Programm und sei den Berlinern unter Euch empfohlen.

Wart Ihr schon einmal auf einem Read-Inn? Oder haben Eure Lieblingsbuchhandlungen auch abseits von Lesungen Veranstaltungen, die Ihr empfehlen würdet? Ich bin gespannt!

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2 Kommentare zu “Read-Inn

  1. Ich habe inzwischen schon mehrmals von solchen Veranstaltungen gelesen und würde da sehr gern mal hingehen, das hört sich so nett und gemütlich an!
    Danke für den Einblick!

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